Montag, 2. Juni 2014

Heilpraktikerin

Seit Samstag morgen hat Mister M. statt nur trockener Haut viele kleine rote Püstelchen bekommen. Die sehen leider nicht nur schlimm aus, sondern jucken unheimlich und haben Eiter unter den Bläschen. Die Neurodermitis veränderte sich vermutlich aufgrund von Fieber. Aber bestätigen konnte mir der Arzt das nicht. Am Samstag vermutete ich, er bekäme die Hand-Mund-Fuß Krankheit, daher waren wir sicherheitshalber auch im Kinderhospital, aber der Arzt meinte, die Symptome sprachen nicht dafür. Im Kindergarten kursiert diese Krankheit bereits seit letzter Woche und auch heute wurde wieder ein weiteres Kind wegen Verdacht abgeholt.
Aufgrund all dieser Ereignisse war ich froh, dass ich heute mit Mister M. einen Termin bei einer Heilpraktikerin hatte. Ich wusste nicht was uns dort erwartet und ob sie ihm helfen konnte, aber der Gedanke daran ließ mich Hoffnung schöpfen und gab mir ein gutes Gefühl.
Ich bin eigentlich nicht so der Esoteriker und beschäftige mich wenig mit solchen Themen, aber da es keine Nebenwirkungen gibt und somit nicht schlimmer werden kann, ist ein Besuch bei einer Heilpraktikerin ein Versuch wert.
Wie es dazu kam? An dieser Stelle muss ich etwas weiter ausholen.
Vor einigen Wochen hatte ich endlich einen Hautarzttermin für meinen Sohn und hatte mir Klarheit bezüglich seiner Hautprobleme erhofft. Die Ärztin war nicht gerade mitfühlend und höflich und ich musste mich zusammen reißen, um mich nicht mit ihr anzulegen.
Sie schaute sich die Haut von ihm an, sagte sofort, dass es Neurodermitis ist und verschrieb Fenistil gegen den Juckreiz, Kortisonsalbe, die ich 2 mal täglich auftragen sollte und speiste mich mit einer Art Werbeflyer ab, den sie blockweise neben sich liegen hatte. Auf weitere Fragen meinerseits reagierte sie sehr patzig und ich war froh, dass wir den Raum und somit sie alsbald verlassen konnten.
Ich holte mir bei der Apotheke nur die Fenistil-Tropfen und das Kortison und cremte die Haut weiterhin mit der Nachtkerzensalbe ein. Wenn die Haut ganz schlimm wurde, gab es auch mal die Kortisonsalbe, aber bis jetzt wurde sie nur 3 oder 4 mal benötigt.
Und die Haut hatte sich in der Zeit recht positiv entwickelt.
An einem Samstag war ich dann seit Ewigkeiten wieder mit den Kindern im Schwimmbad und nach dem Baden sieht die Haut von Mister M. immer besonders gerötet aus. Wir mussten danach noch einkaufen und machten also einen kleinen Abstecher in den nächsten Supermarkt. Dort trafen wir dann eine Frau, die an einem Stand Bahlsen Kekse für Kinder verteilte und auch meinen Kids großzügig Kekse anbot. Ihr fiel natürlich die stark gerötete Haut von Mister M. auf und sie teilte mir mit, dass sie ebenfalls sehr stark unter Neurodermitis litt. Sie erzählte mir ihren Leidensweg mit dieser Krankheit und dass sie sie erst durch einer Heilpraktikerin überwunden hatte. Man sah ihr auch überhaupt nicht an, dass sie Neurodermitis hat. Sie erzählte mir von der Bioresonanz, Darmpilzen als Ursache für Neurodermitis und Erfolgsgeschichten jenseits der Schulmedizin.
Es klang sehr interessant und den Erfolg sah ich ja direkt vor mir. Sie schrieb mir also den Namen der Heilpraktikerin auf und empfahl mir dort anzurufen, was ich dann auch letzte Woche tat. Ich bekam glücklicherweise kurzfristig den heutigen Termin und bin positiv überrascht.
Frau Klausing, die Heilpraktikerin war sehr nett und strahle eine angenehme Ruhe aus. Mein Sohn war noch etwas ängstlich und kuschelte sich ganz fest an mich, während ich ihrein wenig uüber ihn erzählte. Sie notierte sich sein Krankheitsbild, die Schwangerschaft und Geburt von ihm, seine bisher bekannten Allergien und einige andere Sachen, die sie konkret gefragt hatte. Dann begannen wir mit der Bioresonanz.
Sie erklärte mir, dass sie erstmal anhand eines goldenen Pendels die Allergien analysiert.
Da Mister M. noch zu jung ist, um die Metallstäbe so lange zu halten, führte sie die Analyse manuell aus. Es machte schon den Anschein von Humbug, denn es war weder Wissenschaft, noch irgendein System erkennbar.
Und dennoch überraschte sie mich mit der Frage, ob er an der Hand-Mund-Fuß Krankheit erkrankt ist. Ich hatte ihr nichts von der Seuche im Kindergarten erzählt oder von meiner Befürchtung am Wochenende und trotzdem konnte sie anhand der Pendel in der einen Hand und ihrer Kapseln, auf die sie nur mit der anderen Hand drüber fuhr die Tendenz zu der Krankheit feststellen. Zum Schluß teilte sie mir auch mit, dass er gegen Kuhmilch und Zucker allergisch reagiert (beides hatte ich bereits seit längerem unter Verdacht).
Sie fing heute an, die Milchallergie zu behandeln und nächsten Freitag die Zuckerallergie.
Was für den kleinen Mann ab heute bedeutet, dass er erstmal keine Milchprodukte zu sich nehmen darf und ab Freitag für 1 Woche kein Zucker.
Die Nussallergie wollte sie heute noch nicht therapieren, da sie nicht weiß ob der Körper stärker darauf reagiert und somit die Haut noch mehr belastet.
Die Bioresonanztherapie verlief sehr schnell und schmerzfrei. Mister M. hatte nicht viel davon mitbekommen und wurde ganz gut mit Autos und einem Video von einem Hund abgelenkt. Als wir fertig waren, taute er auch auf und spielte mit den Autos.
Ich stellte noch ein paar Fragen und wir verabschiedeten uns von ihr. Mister M. war sogar so höflich und schüttelte ihr die Hand.
Einerseits habe ich bei dieser unwissenschaftlichen Art der Therapie ein ganz gutes Gefühl und doch weiß ich nicht, was sie uns bringt, denn die Erfolge sind noch nicht sichtbar und man kann nicht mit 100% iger Sicherheit sagen, dass falls wir Erfolge erzielen, diese daher ruhren. Aber ich werde in ein paar Wochen nochmal hierüber berichten, wenn es soweit ist.

Freitag, 2. Mai 2014

Unsere erste Fahrradtour

Seit Mittwoch hat unsere Tochter Fräulein Y. endlich einen neuen Fahrradhelm. Es wurde nach langem hin- und herüberlegen doch ein Mädchenhelm mit Pferden. Sobald Mister M. also einen Folgehelm benötigt, bekommt er von uns seinen eigenen coolen Jungenhelm :).
Und wie es sich für einen 1. Mai gehört, haben wir gestern spontan eine kleine Fahrradtour gemacht. Fräulein Y. auf ihrem Fahrrad und Mister M. bei mir hinten drauf.
Da Fräulein Y. bisher mit dem Fahrrad nur kleine Runden gedreht hatte oder die paar hundert Meter bis zum Supermarkt gefahren ist, wollte ich die Tour auch nicht zu lang machen.
Die Kinder hatten sich riesig gefreut und Fräulein Y. hat sich vorbildlich verhalten.
Sie ist recht zügig gefahren, hat bei Straßen immer angehalten und ihr Fahrrad rüber geschoben und hatte immer auf mich gehört, wenn ich etwas von ihr wollte.
Es hatte auch mir riesen Spaß gemacht, da ich sie immer in der Nähe hatte und nicht so schnell aus den Augen verlor, wie wenn ich mit dem Kinderwagen hinterherlaufe.
Unsere Tour dauerte insgesamt 1,5 Stunden mit einer Rastpause auf einem Grundschulgelände, wo die Kinder nach einer kurzen Stärkung auch nach Herzenslust spielen konnten.
Leider war gestern das Wetter nicht so schön, es war nass und kühl, aber zum Glück hatte es nicht geregnet.
Ich freue mich schon auf die schöneren Tage, wo wir wieder eine Radtour starten können.

Dienstag, 25. März 2014

Mister M. wird von Opa abgeholt

Ich hatte gestern und heute eine ganztägige Schulung in meiner Firma,  so dass ich meine Kinder nur zum  Kindergarten bringen konnte. Also baten wir meinen Schwiegervater die Kinder abzuholen.
Es war somit das erste Mal, dass jemand anderer Mister M. abgeholt hatte.
Da er immer im Kindergarten noch die Brust eingefordert hatte, wenn ich ihn abholte, wusste ich nicht, wie er reagieren wird, wenn das Gewohnte plötzlich durchbrochen wird.
Ich hatte ihm bereits morgens mehrmals erzählt, dass er vom Opa abgeholt wird und er bitte brav sein soll, und dass ich ihn lieb habe. Aber wieviel tatsächlich zu ihm durchgedrungen ist, ist gar nicht zu beurteilen, da er auch nicht so wirkte, als würde er mir zuhören.
Jedenfalls bekam ich doch ein mulmiges Gefühl, als min Mann mir gestern gegen 16:30 Uhr eine SMS schrieb, in der stand, dass Mister M. mich schon sehr vermissen würde und weinte. Glücklicherweise hatte ich zu dem Zeitpunkt schon Feierabend und konnte direkt nach Hause fahren. Innerhalb von ein paar Minuten stand ich an der Haustür und wurde von einem freudestrahlenden kleinen Mann begrüßt, der auch sofort, ohne jegliche Umwege das Stillen verlangte (dabei hatte er noch ein halbes Zwieback in der Hand und einige Bröckchen im Mund). :)
Als ich heute im Kindergarten nachfragte, ob beim Abholen alles gut lief, wurde mir dies bestätigt. Ich bin so froh, dass bisher alles so reibungslos bei meinem kleinen Sohn verlief und er nicht so unter den äußeren Umständen leiden musste wie damals meine Tochter.

Dienstag, 18. März 2014

Quaddeln

Das Wort habe ich gerstern Nacht zum ersten Mal gehört, als Mister M. weinend aufwachte, sich am Bein kratzte und nicht mehr schlafen wollte.
Mitten in der Nacht gegen 22:30 Uhr wachte Mister M. weinend auf, wollte nicht mal mehr an die Brust und zeigte nur noch nach draußen. Er zog mir mein Oberteil runter, um zu signalisieren, dass er nicht an die Brust wollte, zog , ich hoch und zeigte zur Tür.
Um Fräulein Y., die nach 2 Tagen bei Oma und Opa wieder Heim gekehrt ist, nicht unnötig zu wecken, schlich ich mich mit ihm raus ins Wohnzimmer.
Dort bemerkte ich erst bei Licht, dass seine ganzen Beine und Arme rot waren und übersät mit dicken, fleckigen Erhebungen. Es sah fürchterlich aus und auch sein Gesicht war etwas betroffen. Der Rumpf blieb aber verschont.
Wir entschieden uns beim Kinderhospital anzurufen und uns Rat zu holen. Am Telefon meinte die Helferin, dass es sich nach einer allergischen Reaktion anhört und wir das Kind vorbei bringen sollten. Gesagt, getan. Mister M. blieb die ganze Zeit über sehr ruhig und entspannt. Beim Kinderhospital angekommen war er aber etwas schüchtern und traute sich erst langsam an die dortigen Spielsaxhen heran. Nach über einer Stunde Warten wurde er aber doch unruhig und wollte raus. Die Schwellungen sind mittlerweile auch schon zurück gegangen, also suchte ich eine Schwester auf, um nachzufragen,  ob wir überhaupt noch zum Arzt müssen, wenn da eh nichts mehr zu sehen ist.
Sie meinte aber,  dass wir als nächstes dran kämen und wir sollten uns schon ins Untersuchungszimmer setzen. Als Mister M. das Zimmer sah fing er sofort an zu weinen und wollte jetzt erst recht raus.
Ich konnte ihn aber zum Glück noch mit Singen und Rumtragen ablenken, da wir in dem Raum sicherlich noch mind. 30 Minuten warten mussten, bis die Ärztin endlich kam.
Sie hörte Mister M. ab, schaute sich seine Haut und die Ohren an und bestätigte, dass er eine allergische Reaktion hatte. Sie verschrieb ihm Fenistiltropfen und Mister M. blieb bei der ganzen Untersuchung relativ brav.
Gegen 00:30 Uhr kamen wir endlich raus und fuhren nach Hause. Mister M. blieb die ganze Zeit wach und war zu Hause angekommen noch ziemlich aktiv und aufgedreht.
Wir sind froh, dass seine Quaddeln nichts Ernstes war, aber wir sollten weiterhin beobachten, gegen was er allergisch sein könnte. Nach langem Überlegen vermuten wir, dass er die vegetarischen Nuggets von Vegetaria nicht verträgt.
Und im Nachhinein sind wir auch sehr dankbar, dass es nicht schlimmer gekommen ist. Die Nacht war so schon aufregend genug. Entsprechend müde war er auch heute morgen, als ich ihn für den Kindergarten wecken musste!

Mittwoch, 12. März 2014

Kiss my darling

Mein kleiner Mister M. hat bisher immer mit offenem Mund geküsst.  Anscheinend haben Babys das so an sich, denn meine Tochter hatte das damals auch gemacht
Doch heute hat mein Kleiner zum ersten Mal den Mund gespitzt.
Es war ein total süßer Augenblick, ich hatte ihn vom Kindergarten abgeholt und er wollte noch auf der Terrasse spielen und Rutschen.
Als er oben am Gitter stand, schaute ich von unten zu ihm hoch und spitzte meine Lippen, um ihm zu signalisieren, dass ich ein Küsschen haben möchte. Er schaute mich eine Sekunde lang an, strahlte über das ganze Gesicht, da ihm sie Idee ganz gut gefiel, durch die Gitterstäbe zu küssen und näherte sich mit gespitzen Lippen.
Es war ein richtiges kleines Küsschen ♡.
Ganz sanft und zart, ohne viel Sabber oder knabbernden Zähnchen.
Ein neuer Casanova ist geboren!  ; D

Donnerstag, 6. März 2014

Kleine Überraschung von Lindt

Heute habe ich überraschenderweise ein Päckchen erhalten. Da wir nichts bestellt hatten, waren wir sehr verwundert, als der Postbote vor unserer Tür stand.
Ich habe ein Päckchen von Lindt erhalten.
Das hatte ich schon ganz vergessen, wir hatten vor einigen Monaten eine Pralinenpackung von Lindt plündern wollen und mussten feststellen, dass die Schokolade nicht mehr gut war,obwohl sie noch nicht abgelaufen war.
Also nutzten wir den Qualitätsgarantieschein und schickten die Pralinen mit einer Kurzbeschreibung zurück.
Und nun bekamen wir eine ausführliche Antwort von Lindt und als Entschädigung legten sie eine ganze Reihe Schokolade bei.
Wir hätten nie gedacht, dass Lindt uns so viel schickt.
Vielen Dank Lindt!


Samstag, 1. März 2014

Wenn Mama mir keins kauft, bastel ich mir selber eins

Heute hat mein Mann endlich sein neues Tablet ausgepackt und eine Schutzfolie darauf geklebt. Als Fräulein Y. das mitbekommen hatte, fragte sie meinen Mann höflich, ob sie die Restfolie haben kkönnte.
Etwas verwundert bejahte er ihre Frage und sie holte sich noch ein Blatt Papier dazu. Als mein Mann nachfragte, was sie damit möchte, meinte sie, sie bastelt sich ihr eigenes Tablet.
Leider hatten wir heute nicht mehr so viel Zeit, da wir noch eine Wohnungsbesichtigung hatten, aber das Resultat werden wir morgen sicherlich sehen. :))

Edit:
Hier das selbstgebastelte Tablet, es macht auch super Fotos!