Sonntag, 7. Dezember 2014

In der Weihnachsbäckerei gibt es manche Leckerei...

So langsam kommen auch wir in Weihnachtsstimmung. :)
Wir haben zwar immer noch keinen Adventskranz, aber dafür habe ich schon fleißig ein paar Plätzchen gebacken.
Da Mister M. leider gegen Ei allergisch ist, konnte ich nicht mehr meine alt bewährten Rezepte nehmen.
Stattdessen habe ich aber wundervolle Rezepte ohne Ei gefunden, die man auch komplett vegan herstellen könnte
Bisher habe ich 3 verschiedene Plätzchen gebacken und alle 3 für sehr gut befunden.
1. Schneebällchen


2. Vanillekipferl

3. 1-2-3-Kekse

Alle sind sehr einfach und schnell zu machen, also ideale Rezepte für die beschäftigte Hausfrau. :)

Da es mal wieder super spät ist und das Akku meines Handys bald leer ist, poste ich das Rezept später.

Wer diese kleinen Ei-freien Köstlichkeiten nachbacken möchte, hier die Rezepte:

1. Schneebällchen

Zutaten:
250g Butter
100g Zucker
1Pck Vanillezucker
300g Mehl
100g Mandeln
100g Kokosraspel
Zucker zum wälzen

Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander verkneten und walnussgroße Kugeln formen.
Auf ein Backblech legen und bei 190°C ca. 20 Min. backen. Die heißen Ballchen in Zucker wälzen.
Wer mag, kann auch eine Zucker/Zimt Mischung machen.

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2. Vanillekipferl

Zutaten:
250g Mehl (700er)
200g Butter
100g Walnüsse, gerieben
70g Puderzucker
1 Prise Salz
2Pck Vanillezucker und Puderzucker zum Wälzen

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und die Butter reinschneiden, Mürbeteig kneten und 1/2 Stunde oder länger ruhen lassen.
Aus dem Teig fingerdicke Stränge rollen und in 3 cm lange Stücke schneiden. Diese zwischen den Handflächen zu Würstchen reiben und dann zu kleineren Kipferln biegen.
Auf Backpapier in der 2. Schiene des Backofens bei Umluft 15-20 Min. bei 140-150°C hell backen. (Den Backofen etwas vorheizen.)
Vorsicht, die Kipferln verbrennen sehr rasch. Man muss sie sofort mit Hilfe des Backpapiers vom Blech nehmen.
Kurz abkühlen lassen (heiß brechen sie!) und ca. 100 g Puderzucker, der mit 2 Päckchen Vanillezucker vermischt wurde, vorsichtig wälzen.
Falls man geschälte Mandeln oder Haselnüsse statt der Walnüsse verwenden möchte, muss man 220g Butter nehmen.

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3. 1-2-3 Kekse

Zutaten:
100g Zucker
200g Butter
300g Mehl
5g Backpulver

Zubereitung:
Alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel rollen.
30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen. Danach den Teig ausrollen mit ausstechen.
Auf ein Backblech legen und bei 175°C ca 7-8 Min. backen.
Beim Verzieren sind keine Grenzen gesetzt :).

Samstag, 6. Dezember 2014

Der Nikolaus kann kommen

Heute ist mal wieder Nikolaus, und wie meistens bin ich ziemlich unvorbereitet.
Unser kleines Fräulein Y. ist unerwartet krank geworden. Sie hatte sich, wie bereits öfters, auf dem Weg zum Kindergarten über Bauchschmerzen beklagt. Bisher sind die immer wieder weg gegangen, wenn sie dort was gegessen oder getrunken hatte oder wenn sie ihre Freunde zum Spielen gefunden hatte.
Daher hatte ich mir auch nicht so viele Gedanken gemacht. 1,5h vor Feierabend rief mein Mann mich an, da Fräulein Y. vom Kindergarten abgeholt werden möchte.
Ihr ging es gar nicht gut und sie hatte auch keinen Appetit.
Also holte ich beide Kinder ab und ließ unser krankes Kücken auf dem Sofa ausruhen.
Wir stellten ihr noch ihren Lieblingsfilm an, damit sie etwas abgelenkt war.
Leider weiß ich nicht, was man bei Bauchschmerzen machen kann.
Ich hatte ihr eine Wärmflasche vorbereitet und ihren Bauch mit japanischen Öl eingerieben.
Nach dem Film klagte sie noch zusätzlich über Beinschmerzen. Also massierte ich sie und brachte sie ins Bett, wo sie ein kleines Nickerchen machte.
Abends ging es ihr wieder etwas besser, womöglich haben wir das dem Fiebersaft zu verdanken, den ich ihr gab, da auch noch Kopfschmerzen dazu kam.
Aber den Nikolaus hat sie trotz der vielen Beschwerden nicht vergessen.
Also mussten die Schuhe geputzt werden. Ich habe noch schnell Kekse für die Kinder gebacken und mein Mann hatte nun die Schühchen gefüllt und vor die Haustür platziert.
Da Mister M. sich mal wieder gemeldet hatte, bin ich nicht so weit gekommen, wie ich es wollte.
Aber ich bin jetzt auch totmüde und meine Augen fallen gleich zu.
Also gibt es erst später die Bilder ;)
Dafür, dass wir nicht viel vorbereitet hatten, finde ich die Nikolaus Stiefel gut gelungen und ausreichend gefüllt. :)

Euch eine gute Nacht und einen schönen Nikolaustag! :)

Freitag, 5. Dezember 2014

Besuch in der Tagesklinik

Heute war ich den ganzen Tag mit Mister M. in der Tagesklinik Marienhospital.
Er hat sich dort zum Glück auf Anhieb wohl gefühlt und war daher gar nicht anhänglich oder schüchtern. Sogar die Untersuchungen hatte er neugierig und interessiert über sich ergehen lassen. Ich fand ihn sehr süß, wie er den Anweisungen gefolgt ist und immer wieder zugestimmt hatte, was als nächstes mit ihm gemacht werden durfte. Wie ein großer Junge hatte er sich benommen. Ich war sehr stolz auf ihn, dass er so gut mitgemacht hatte.
Er ließ sich sogar anstandslos mit dem Stäbchen in den Mund schauen.
Die Ärztin und Schwestern dort haben erstmal bestätigt, dass er eine Neurodermitis hat und haben bei einem Pricktest festgestellt, dass er gegen Ei allergisch ist,  aber zu meinem Erstaunen nicht gegen Nüsse. Dabei dachte ich damals, dass seine allergische Reaktion mitten in der Nacht, wo seine ganzen Gliedmaßen rot angeschwollen waren und er daher vor Juckreiz nicht mehr schlafen konnte, von den Walnüssen kam.
Zumal mir sein Hautbild auch nach dem Verzehr von Nüssen schlechter vorkam.
Anders wiederum hatte ich nie das Gefühl, dass er keine Eier verträgt. Aber so ein Test lügt ja nicht. Jedenfalls müssen wir ab jetzt seine und unsere Ernährung überdenken und umstellen.

Als nächstes wurde er dort gebadet und die Schwester erklärte mir, was ich dabei zu beachten habe. Er wurde dann einer Intensiv-Cremebehandlung unterzogen und durfte daraufhin erstmal mittag essen und etwas spielen.
Gegen 14 Uhr hatte ich ihn schlafen gelegt und bekam weitere Informationen und Anweisungen für seine Haut. Es wurde ein Therapie Plan ausgearbeitet, was eine tägliche intensive Pflege der Haut bedeutet und nach einem Monat wird nochmal Zwischenbilanz gezogen.
Nach der Intensivbehandlung fühlte sich seine Haut sehr weich und geschmeidig an, was mir große Hoffnung gab. Nur teilte die Schwester mir mit, dass sie bei seinem Hautbild eher vermutet, dass wir nicht um einer Kortisonbehandlung drum rum kommen werden.
Ich wollte Kortison bisher immer so weit es geht vermeiden. Daher hoffe ich, dass ich weiterhin kein Kortison anwenden brauche. Seine betroffenen Stellen sind recht großflächig, daher habe ich sehr große Bedenken, was den Einsatz dieses Medikamentes betrifft.
Doch wenn nichts mehr hilft, dann ist es besser die Behandlung für einige Wochen durchzuführen, als dass er sich weiter blutig kratzt und sich nur damit quält.
Die heutige Nacht hat er sich schon mal weniger gekratzt als sonst☺.

Sonntag, 30. November 2014

1. Advent in der neuen Wohnung

Advent, Advent ein Lichtlein brennt...
Bei uns steht zwar noch kein Adventskranz, aber passend zum 1. Advent bin ich heute gegen halb zwei Uhr morgens mit dem Adventskalender für die Kinder fertig geworden.
Dieses Jahr habe ich mir gedacht, ich bastel einen Kalender, damit sie nicht jeden Tag nur Schokolade bekommen.
Die Bastelaktion hat mich 3 Abende (mit kleinen Unterbrechungen) gekostet. Dabei dachte ich, ich könnte es mal auf die Schnelle machen.
Auch sind die Päckchen größer geworden als geplant, da sonst die Geschenke nicht reingepasst hätten.
Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. :)
Ein Foto muss ich später hochladen, da Mister M. sich genau dann gemeldet hatte, als ich ein Foto machen wollte.


Die letzte Zeit schläft er so schlecht. Egal ob er tagsüber wenig geschlafen hatte, oder früh oder sehr spät ins Bett gekommen ist. Er wird nachts ziemlich unruhig.
Gestern sind wir mit dem Laufrad, und Fräulein Y. mit dem Roller, in die Stadt gefahren.
Die Kinder hatten die Strecke super gut mitgemacht.
Wir hatten für Fräulein Y. endlich einen Traumfänger gekauft, da sie in ihrem Zimmer sehr oft Alpträume hat.
Wir hoffen, der Traumfänger hilft ihr. Glauben tu ich nicht wirklich daran, aber vielleicht hilft es schon eine Menge, wenn Fräulein Y. daran glaubt. :)
Sie hat sich natürlich einen schönen in rosa ausgesucht. Und mein Mann hatte ihn direkt über das Bett aufgehangen.
Gestern Nacht konnte sie es nicht testen, da sie bei Mister M. schlief, aber wir sind alle schon auf heute Nacht gespannt.

Sonntag, 23. November 2014

Wiederbelebung

Ich habe lange nicht mehr gebloggt, da der Umzug im September viel Zeit und Nerven gekostet hatte.
Aber es hat sich, trotz der vielen Komplikationen, gelohnt.  Wir haben uns auf Anhieb hier wohl gefühlt. Die Wohnung ist zwar noch nicht ganz fertig, aber das meiste ist geschafft 😊.
Ein weiterer wesentlicher Grund, warum ich so lange nicht mehr geschrieben habe ist auch, dass unser Telefonanbieter erst Monate später, und nach vielem Nachfragen, unsere Leitung geschaltet hatte. Somit waren wir einige Monate ohne Festnetzverbindung.
Mein Datenvolumen über die mobile Leitung war auch innerhalb weniger Tagen ausgeschöpft, da ich viel im Internet nach Möbeln recherchiert hatte.
Somit blieb einiges auf der Strecke. Schließlich hat Mutter ja wenig Zeit 😉.
Ich freue mich aber, dass ich mir jetzt doch die Zeit nehme und den Blog wiederbelebe!
Es ist schon nach 2 Uhr morgens, Mister M. und Fräulein Y. haben keinen festen Schlaf gehabt, so dass ich immer mal wieder nachschauen musste. Beide liegen in unserem Bett und strampeln immer wieder die Decken weg. Dabei kann ich Frostbeule es gar nicht verstehen, wie ihnen mitten im November zu warm sein kann (es sei zu erwähnen, dass wir auch keine Heizung an haben).
Mister M. liegt gerade in meinem rechten Arm,  den ich mir nicht traue zu bewegen, da ich ihn nicht unnötig wach machen möchte.
Da ich also aufgrund des unruhigen Schlafes meiner Kinder selber nicht schlafen kann, habe ich die Zeit genutzt und mir ein paar Inspiration für den diesjährigen Adventskalender geholt.
Momentan stehe ich total auf DIY und freue mich, wenn ich im Rahmen meiner Möglichkeiten selbst etwas basteln kann.
Diesmal wird es ein Adventskalender ☺ für beide Kinder zusammen.
Mehr dazu in meinem nächsten Eintrag. Ich versuche nun doch zu schlafen, schließlich müssen wir vormittags auf den Geburtstag meines Schwiegervaters. Und die Rabauken lassen mich bestimmt keine 7 Stunden mehr schlafen 😢.

Freitag, 1. August 2014

Die Zahnfee besucht uns zum 1. Mal

Mein letzter Eintrag ist bereits über 1 Monat her.
In der Zwischenzeit ist eine Menge passiert und ich wollte die Ereignisse alle aufschreiben, aber mir hatte schlicht und einfach die Zeit gefehlt! Wir haben letzten Monat endlich eine neue Wohnung gefunden und auch den Vertrag unterschrieben und sind seitdem am Packen, Ausmisten und Umräumen. Ich ging entweder gleich abends mit den Kindern schlafen, weil ich so müde war, oder ich wollte nur noch faul auf der Couch sitzen und mich berieseln lassen.
Daher kam der Blog viel zu kurz.
Das Meiste haben wir auch schon geschafft und seit heute haben die Kinder Sommerferien.
Leider muss ich noch weitere 2 Wochen arbeiten, aber ich habe danach wenigstens 1 freie Woche mit der Familie.
Heute ist auch ein ganz besonderer Tag für Fräulein Y. Sie hat endlich ihren 1. Wackelzahn verloren und wartet nun schlafend auf die gute Zahnfee.  :)
Sie war ganz aufgeregt als der Zahn abfiel. Wir waren bei meinen Schwiegereltern und abends spielte mein Mann mit ihr, als es passierte.
Sie kamen beide strahlend und ganz aufgeregt zu uns hingelaufen und zeigten uns den kleinen weißen Krümel, der sich Milchzahn nannte. Stolz zeigte sie uns mit weit aufgerissenen Mund die Stelle, wo der Zahn einst war. Ich musste mehrmals gucken, bis ich es tatsächlich erkannte bzw. glauben konnte.
So lange hatte er nämlich gar nicht gewackelt und vor 5 Wochen meinte die Zahnärztin noch, so fest wie der sitzt, müsse man ihn wohl operativ entfernen. Aber Fräulein Y. hatte ihre Hausaufgaben gut gemacht und immer kräftig daran gewackelt und gespielt.
Ich bin auch sehr froh drüber, dass der Zahn auf natürlichem Wege abgefallen ist.
Einer kleinen OP hätte ich auch nur ganz widerwillig zugestimmt.
Natürlich wurde der Zahn danach gründlich geputzt und sorgfältig in eine Dose getan, damit die Zahnfee einen schönen Zahn findet und sieht was für ein braves und fleißiges Mädchen Fräulein Y. ist. Denn die Zahnfee nimmt nur weiße und saubere Zähne mit.
Als kleines Dankeschön für den wunderschönen Zahn hat die Zahnfee ihr 5 €, eine Zahnbürste und eine rosa Haarspange unters Kopfkissen gelegt. Ich hoffe, sie erkennt die Haarspange nicht wieder, denn auf die Schnelle hatte die Zahnfee kein passenderes Geschenk parat.
Ich bin gespannt, wie Fräulein Y. morgen das Geschenk findet.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Erster Zahnarzttermin von Mister M.

Heute war ich mit meinen Kindern beim Zahnarzt. Fräulein Y. kennt das ja schon und war auch wieder tapfer und sehr selbstständig. Bei meinem Sohn hatte ich etwas bedenken. Ob er den Mund auch auf macht? Wird er weinen und nur noch an die Brust wollen?
Der Termin war aber längst fällig, da er bereits Ansätze von Karies an den oberen Vorderzähnen hatte, die sich nicht mehr wegputzen lassen.
Für Fräulein Y. war es eine Kontrolluntersuchung und unten wächst ihr auch schon ein Folgezahn in 2. Reihe nach, obwohl der Milchzahn noch nicht wackelt bzw. ausgefallen ist. Dies wollte ich ebenfalls von der Zahnärztin abklären lassen.
Ich hatte mich auch ausführlich von ihr beraten lassen, warum sie uns empfiehlt, den Milchzahn ziehen zu lassen und was für folgen es haben könnte, wenn wir den Milchzahn so lange behalten, bis er von selbst ausfällt.
Mister M. war während der Kontrolluntersuchung die ganze Zeit auf meinem Arm an meiner Brust nuckelnd, damit er sich beruhigen konnte.
Als Fräulein Y. fertig war, fragte sie ihn, ob er jetzt auf den Stuhl sitzen möchte und er nickte. Er hatte schon die ganze Zeit sehr interessiert zugeschaut und wollte es jetzt selbst wagen.
Also erlaubte er mir, mich mit ihn da hin zu setzen und richtig zu positionieren, damit die Ärztin in seinen Mund schauen konnte. Ich bat ihn also den Mund aufzumachen und er tat es anstandslos. Die Zahnärztin war richtig begeistert von seiner Kooperation und konnte problemlos alle Zähne, auch mit ihren Werkzeugen, überprüfen.
Als sie fertig war und sich nur noch mit mir unterhielt, rutschte er ungeduldig auf meinem Schoß hoch und runter, so dass ich ihn letzendlich ganz abgesetzt hatte.
Er wollte wohl zu der Kiste Spielzeug, wo jedes Kind sich ein kleines Spielzeug aussuchen durfte und spielte sehr erfreut und laut quietschend mit den Sachen.
Ich bin sehr froh, dass Mister M. kein traumatisches erstes Mal mit Zahnärzten wie bei seiner Schwester hat.
Es hat sogar richtig Spaß gemacht, mit ihm zum Zahnarzt zu gehen.
Und mit seinem neuen Spielzeug (ein Gummiball) hatte er beim Rausgehen noch viel mehr Spaß auf den Fluren gehabt!! :D